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Die Geschichte des Landesklinikums Stockerau

Im Jahr 1529 wird in einem Grundbuch erstmals ein Spital in Stockerau erwähnt. Aufgrund einer Verordnung von Kaiser Ferdinand I. wurde Mitte des 16. Jahrhunderts ein so genanntes Bürgerspital errichtet (1567). Im Jahr 1763 erwarb der Stockerauer Seifensieder Josef Martin Röger ein kleines einstöckiges Haus in der Landstraße 27 von einer gewissen Familie Pamperl und bestimmte in seinem Testament, dass dieses Haus nach seinem Tode (1770) zu einem Krankenhaus unter der Verwaltung der Gemeinde umgewidmet werden sollte. 1780 wird dieses Krankenhaus zum öffentlichen Krankenhaus erklärt und somit für jedermann zugänglich. Am 1. März 1875 wurde ein Vertrag mit den Nonnen der Kongregation der Töchter des göttlichen Heilands geschlossen, die Führung und Pflege des Hauses zu übernehmen. Besondere Erwähnung gebührt Dr. Georg Stöger, der 1884 zum Ärztlichen Leiter ernannt wurde und diese Position 30 Jahre lang - bis 1915 - ausübte. In den Jahren 1909 bis 1910 wurde unter Bürgermeister Josef Weineck das Krankenhaus vergrößert. Es wurden ein zweistöckiger Zubau mit OP-Saal, ein Infektionspavillon, ein Leichenhaus sowie ein ebenerdiges Wirtschaftsgebäude errichtet. Die Bettenzahl wurde von 36 auf 72 Betten erhöht. Das neue Krankenhaus erhielt den Namen „Kaiser-Franz-Josef-Jubiläums-Krankenhaus“. Unter Bürgermeister Rösch erfolgte in den Jahren 1925 bis 1926 ein weiterer Ausbau. Im Garten des Krankenhauses befand sich ein Isolierpavillon zur Unterbringung von Patienten mit Infektionskrankheiten. 1940 wurden aufgrund der vielen Kriegsopfer drei weitere Baracken im Gartenbereich des Krankenhauses aufgestellt.

1953 
wurde erneut eine Erweiterung beschlossen und 1954 hofseitig ein neuer Zubau mit 180 Betten errichtet. In den Jahren 1969 bis 1972 wurde die damals veraltete Haustechnik total saniert und auf den damals modernsten Stand gebracht. 1975 zog die Kongregation der Schwestern des Göttlichen Heilandes aufgrund von Nachwuchsmangel die noch verbliebenen 14 Schwestern vom Krankenhaus ab. Im Jahre 1976 wurde der Bau der Krankenpflegeschule beschlossen und am 11. Oktober 1976 wurde der erste Lehrgang mit 18 Schülern eröffnet. Am 22. Februar 1991 wurde nach fünfjähriger Planung und Bauzeit das neue Krankenhaus in Betrieb genommen.

März 1999
Eröffnung der Rheumatologie

Jänner 2002 
Der Krankenanstaltenverband geht als Körperschaft öffentlichen Rechts in Betrieb

September 2002
Eröffnung der Tagesklinik

Februar 2003 
Der Krankenanstaltenverband firmiert unter dem Namen Humanis Klinikum NÖ

April 2003 
Inbetriebnahme des Um- und Zubaues am Standort Stockerau
Eröffnung der Wochenklinik

Juni 2004 
Eröffnung des Schlaflabors (drei Schlafkojen)

1. Jänner 2007 
Übernahme durch das Land NÖ-Landesklinikum Weinviertel 
Stockerau